EMOR – Electro-Mobility on the Road

EMOR – Electro mobility on the Road

Since mobility is about to change radically over the next years and since this will have far-ranging consequences for basically all areas of life, it has become inevitable to deal with this subject in an educational context. The students, who are momentarily in their vocational training to become car mechanics, will be the service partners of the future and therefore will need to be able to handle these challenges in the future. The Gewerbliche Schule Backnang and the Oulu Vocational College have been partners for a long time and share a trustful collaboration as well as the conviction that, nowadays, future-oriented education must be aligned with the ideas of sustainability and internationality.

Aims

The basic aim of the project is to check concepts of Electromobility that are currently on the market for their suitability for daily use and the potential benefit for the consumer. Therefore, it is necessary to extensively explore the technology, its functions and the chances and risks connected to it. Additionally, influencing factors of any kind must be analyzed. To be more concrete, different climatic preconditions, for instance, could influence the distance an electric car could cover, or the population density of different areas and the existent or non-existent infrastructure could influence the usability of this new mobility.

The field of general education will be concerned with the “future scenario 2050”. With the help of this scenario, likely positive effects of rapidly progressing electrification will be compared to an electrification that mostly does not take place. Furthermore, students will explore in how far state-run institutions and responsible consumers can have an impact on this technology. In addition, we will analyze the high relevance that this shift has on the metropolitan area of Stuttgart, an area which owes much of its strong economy to the automobile and supplier industry.

Participants

Two classes from both schools will participate in the project. The students are trainees to become car mechanics. Additionally, the students will be accompanied by subject teachers. The project is laid out for a period of three years. This way the students are given the possibility to follow the project over the entire duration of their vocational training.

The project is structured into several subareas

  1. Automotive engineering e-mobility
  2. E-car charging infrastructure
  3. Power infrastructure Smart Grid
  4. System- and structure integration
  5. Production processes and systems
  6. Environment and energy
  7. Smart services and internet services
  8. Business and financial services
  9. Urbanization and mobility

 

Da die Mobilität sich in den nächsten Jahren in einer starken Umbruchsphase befinden wird und dies weitreichende Folgen und Auswirkungen auf nahezu alle Bereiche des Lebens haben wird, ist eine Auseinandersetzung im schulischen Kontext dringend nötig.

Die Schülerinnen und Schüler, die momentan in der Ausbildung zum Kfz-Mechatroniker sind, werden die Servicepartner der Kunden von morgen und müssen den zukünftigen Anforderungen gewachsen sein. Die Gewerbliche Schule in Backnang und das Oulu Vocational College verbindet neben der vorhandenen Fachkompetenz auch eine jahrelange Partnerschaft und vertrauensvolle Zusammenarbeit, sowie die Überzeugung, dass eine zukunftsorientierte Ausbildung in der heutigen Zeit an den Gedanken der Nachhaltigkeit und Internationalität ausgerichtet sein muss.

Ziele

Das grundlegende Ziel des Projektes ist es im Moment auf dem Markt vorhandene Elektromobilitätskonzepte auf ihre Alltagstauglichkeit hin zu überprüfen und den potentiellen Nutzen für den Endverbraucher herauszuarbeiten. Hierzu ist einerseits eine intensive Auseinandersetzung mit der Technologie, deren Funktionsweise und den damit verbundenen Chancen und Risiken vonnöten. Andererseits müssen beeinflussende Faktoren jeglicher Art untersucht werden.

Konkret sind das beispielsweise die Auswirkungen unterschiedlicher klimatischer Voraussetzungen auf die Reichweite eines Elektrofahrzeugs, sowie die Unterschiede in der Nutzbarkeit dieser Mobilität bei sehr hoher bzw. geringer Bevölkerungsdichte und den damit verbundenen Auswirkungen auf das Vorhandensein der entsprechenden Infrastruktur.

Im Bereich des allgemeinbildenden Unterrichts werden anhand eines „Zukunftsszenarios 2050“ die wahrscheinlich positiven, Auswirkungen einer schnell fortschreitenden Elektrifizierung mit den Auswirkungen einer zu großen Teilen ausbleibenden Elektrifizierung verglichen.

In weiteren Schritten werden die Einflussmöglichkeiten staatlicher Institutionen bzw. mündiger Verbraucher beleuchtet. Auch die hohe Relevanz dieses Umbruchs für die Metropolregion Stuttgart, die ihre wirtschaftlich starke Position zu großen Teilen der Automobil- und Zulieferindustrie verdankt, wird thematisiert.

Teilnehmer und Teilnehmerinnen

Am Projekt wird von beiden Schulen je eine Klasse mit Auszubildenden zur Kfz-Mechatronikerin, bzw. zum Kfz-Mechatroniker. Zudem werden die Schülerinnen und Schüler bei Mobilitäten jeweils von Fachlehrern begleitet. Die Dauer des Projekts ist auf drei Jahre angelegt. Somit ist die Möglichkeit gegeben, dass die Schülerinnen und Schüler das Projekt über ihre komplette Ausbildungszeit hinweg begleiten können.

Das Projekt umfasst die Teilbereiche

  1. Fahrzeugtechnik eCar
  2. Ladeinfrastruktur eMob
  3. Netzinfrastruktur Smart Grid
  4. System- und Strukturintegration
  5. Produktionsprozesse und –systeme
  6.  Umwelt und Energie
  7. Smart Services – Internetdienste
  8. Handel und Services
  9. Urbanisierung und Mobilität